KINDERHYPNOSE FRANKFURT · 8 BIS 17 JAHRE

Kinder können etwas, das Erwachsene oft erst wieder lernen müssen. Sich völlig auf eine innere Welt einzulassen.

Spielen. Rollen erfinden. Geschichten erleben. Bilder im Kopf entstehen lassen. Für Kinder ist das nichts Besonderes. Es gehört zu ihrem Alltag.

Genau deshalb arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen nicht wie mit kleinen Erwachsenen. Kinderhypnose darf lebendig sein. Sie darf spielerisch sein. Sie darf mit Fantasie, Figuren, Geschichten, Rollen und inneren Bildern arbeiten. Und trotzdem kann dabei therapeutisch sehr ernsthafte Arbeit stattfinden.

Kinder- und Jugendbehandlungen biete ich ab 8 Jahren bis einschließlich 17 Jahre an. Für diese Altersgruppe gilt ein eigener reduzierter Kinder-/Jugendtarif.

8–17 Jahre Kinder & Jugendliche
Altersgerecht keine Erwachsenen-Skripte
Eigener Tarif reduziert für 8–17 Jahre
Frankfurt Privatpraxis vor Ort
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Ein Kind muss nicht alles erklären können, damit etwas in ihm verstanden werden kann.

Erwachsene versuchen häufig, Probleme zunächst über Sprache, Analyse und logisches Verstehen zu lösen.

Kinder erleben vieles unmittelbarer. Ein Gefühl kann ein Monster sein. Mut kann eine Superkraft bekommen. Ein sicherer Ort kann plötzlich direkt vor dem inneren Auge entstehen.

Genau das mag ich an der Arbeit mit Kindern: Wir müssen ihre innere Welt nicht zuerst in Erwachsenensprache übersetzen.

Wir können mit dieser Welt arbeiten.

Ein Kind sagt vielleicht nicht: „Ich habe ein konditioniertes emotionales Reaktionsmuster.“ Es sagt: „Da ist dieses blöde Gefühl.“

Und das reicht. Wir müssen nicht zuerst zehn Fachbegriffe dafür finden, bevor wir gemeinsam schauen können, was dieses Gefühl braucht und wie das Kind es innerlich erlebt.

Spiel ist nicht oberflächlich

Wenn ein Kind spielt, übt es ständig innere Zustände.

Kinder spielen Held, Ärztin, Fußballstar, Monster, Lehrerin, Superheld oder irgendeine Figur, die fünf Minuten vorher noch gar nicht existiert hat. Und währenddessen verändert sich ihr Erleben. Haltung. Gefühl. Aufmerksamkeit. Vorstellung. Genau darin liegt therapeutisch etwas sehr Wertvolles.

01

Rollen verändern Zustände

Ein schüchternes Kind kann in einer Rolle plötzlich mutig, laut und entschlossen sein.

02

Bilder erzeugen Gefühle

Eine vorgestellte Situation kann Sicherheit, Spannung, Mut oder Erleichterung auslösen.

03

Geschichten schaffen Abstand

Manchmal lässt sich etwas leichter über eine Figur oder Geschichte betrachten als direkt über „mein Problem“.

04

Neues kann erlebt werden

Nicht nur darüber reden, wie Mut aussehen könnte. Sondern innerlich einen mutigeren Zustand erleben.

Wie ich kindliche Muster verstehe

Kinder lernen nicht nur Mathe und Rechtschreibung. Sie lernen auch, wie sich die Welt anfühlt.

In meinem therapeutischen Arbeitsmodell spielt Lernen durch Erfahrung eine zentrale Rolle. Kinder machen Erfahrungen. Und aus diesen Erfahrungen entstehen Erwartungen, Gefühle, Bedeutungen und Reaktionsweisen.

01
Etwas passiert Eine Erfahrung wird gemacht.
02
Es entsteht Bedeutung „Das ist gefährlich.“ „Ich kann das nicht.“ „Ich bin allein.“
03
Der Körper lernt mit Anspannung, Rückzug, Alarm oder andere Reaktionen.
04
Ein Muster entsteht Die Reaktion wird unter ähnlichen Bedingungen schneller verfügbar.
05
Ein Trigger aktiviert es Heute passiert etwas, das an das frühere Lernen anschließt.
Wenn ich vereinfacht davon spreche, dass Erfahrungen „gespeichert“ werden, meine ich damit nicht irgendeine geheimnisvolle Akte im Kopf. Gemeint sind gelernte Erwartungen, Gefühle, Körperreaktionen, Bedeutungen und Handlungsmuster, die später wieder aktiviert werden können.
Der entscheidende Punkt

Ein alter Zustand hat nicht automatisch das Wissen von heute.

Genau darin liegt für mich ein zentraler Schlüssel zustandsbasierter Arbeit.

Damals gelernt

Eine Erfahrung wird mit den Möglichkeiten dieses Alters verarbeitet.

Ein Kind verfügt nicht über das Wissen, die Lebenserfahrung und die Handlungsmöglichkeiten eines Erwachsenen.

Was damals passiert, wird deshalb mit dem damaligen Verständnis eingeordnet.

Daraus können sehr nachvollziehbare innere Regeln entstehen: „Ich darf keinen Fehler machen.“ „Das ist gefährlich.“ „Ich muss aufpassen.“ „Mit mir stimmt etwas nicht.“

Heute ausgelöst

Der Mensch hat sich entwickelt. Das alte Muster wird aber nicht automatisch mit aktualisiert.

Das Kind oder der Jugendliche hat heute vielleicht andere Möglichkeiten, andere Menschen und längst neue Erfahrungen.

Wird ein früher gelerntes Muster jedoch getriggert, kann die Reaktion mit der Logik, dem Gefühl und den Möglichkeiten von damals auftauchen.

Genau dort möchte ich nicht nur sagen: „Du brauchst keine Angst zu haben.“ Sondern mit dem Zustand selbst arbeiten.

Mögliche Themen

Wenn ein Verhalten Schwierigkeiten macht, interessiert mich auch, was darunter passiert.

Kinder zeigen Belastungen nicht immer durch lange Gespräche. Manchmal zeigen sie sie durch Verhalten, Rückzug, Angst, Anspannung, Wut oder Unsicherheit.

01

Ängste & Unsicherheiten

Wenn bestimmte Situationen, Vorstellungen oder Erwartungen starken inneren Alarm auslösen.

02

Schule & Prüfungen

Leistungsdruck, Prüfungsangst, Blockaden oder starke innere Anspannung.

03

Selbstvertrauen

Wenn ein Kind sich selbst wenig zutraut oder sich schnell als „nicht gut genug“ erlebt.

04

Innere Unruhe

Wenn Abschalten, Entspannen oder zur Ruhe kommen schwerfällt.

05

Rückzug & belastende Gefühle

Wenn sich ein Kind zunehmend zurückzieht oder mit Gefühlen schwer umgehen kann.

06

Festgefahrene Muster

Wenn ein Kind selbst sagt: „Ich will das gar nicht mehr machen – aber irgendwie passiert es trotzdem.“

So arbeite ich mit Kids

Keine steife Hypnosesitzung. Keine Erwachsenenwelt in Kindergröße.

Ich möchte, dass ein Kind die Arbeit verstehen und mitgestalten kann.

Deshalb darf eine Sitzung je nach Kind ganz unterschiedlich aussehen. Manchmal arbeiten wir mit Geschichten. Manchmal mit Bildern. Manchmal bekommt ein Gefühl eine Form, eine Farbe oder sogar eine Stimme.

Wir können Rollen wechseln. Eine Figur fragen. Einen inneren Helfer erfinden. Einen starken Zustand ausprobieren. Oder einer früheren Situation mit neuen Möglichkeiten begegnen.

Entscheidend ist nicht, ob es von außen spektakulär nach „Hypnose“ aussieht. Entscheidend ist, was das Kind innerlich erlebt.

Das Kind soll nicht meine Vorstellung übernehmen. Ich möchte mit seiner eigenen inneren Welt arbeiten. Denn genau dort kennt es sich besser aus als jeder Erwachsene im Raum.
Je nach Alter und Anliegen

Mögliche Elemente einer Sitzung

Fantasiereisen innere Bilder gezielt nutzen
Rollenspiel Zustände spielerisch erleben
Geschichten indirekt und altersgerecht mit Themen arbeiten
Innere Figuren Gefühle oder Anteile greifbarer machen
Regression wenn therapeutisch sinnvoll und passend
Neue Erfahrung heutige Möglichkeiten innerlich verfügbar machen
Und die Eltern?

Eltern sind wichtig. Aber das Kind ist nicht das „Problem“, das repariert werden muss.

Wenn ein Kind Schwierigkeiten zeigt, entsteht verständlicherweise schnell der Wunsch: „Bitte mach, dass das weggeht.“

Für mich ist interessanter: Was erlebt das Kind? Wann passiert es? Was könnte sein System gelernt haben? Und was braucht es heute?

Wie Eltern oder andere Bezugspersonen sinnvoll in den Prozess einbezogen werden, klären wir abhängig von Alter, Anliegen und Situation individuell.

01
Erst verstehen Was genau beschäftigt das Kind oder den Jugendlichen?
02
Kein Druck Hypnose funktioniert für mich nicht nach dem Prinzip: „Du musst jetzt.“
03
Altersgerecht arbeiten Ein 8-jähriges Kind braucht einen anderen Zugang als ein 17-jähriger Jugendlicher.
04
Das Kind bleibt beteiligt Nicht über das Kind arbeiten, sondern soweit möglich gemeinsam mit ihm.
Klaus Schütz Kinderhypnose Frankfurt

Klaus Schütz

Heilpraktiker für Psychotherapie
Hypnotherapeut & Ausbilder
Frankfurt am Main

Meine Haltung

Mit Kindern darf Therapie auch mal Spaß machen.

Ein therapeutischer Prozess wird nicht automatisch wertvoller, nur weil alle Beteiligten möglichst ernst schauen.

Gerade mit Kindern darf gelacht, ausprobiert, erfunden und gespielt werden.

Und manchmal passiert genau mitten in diesem Spiel etwas sehr Ernsthaftes: Ein Kind erlebt sich plötzlich anders. Mutiger. Sicherer. Stärker. Oder einfach weniger ausgeliefert.

Für mich ist das kein Gegensatz: spielerisch im Zugang – ernsthaft in der therapeutischen Arbeit.
Verantwortungsvolle Einordnung

Nicht jedes Verhalten ist automatisch ein Hypnosethema.

Kinder und Jugendliche befinden sich körperlich, emotional und sozial in Entwicklung. Auffälligkeiten, Beschwerden oder deutliche Veränderungen können sehr unterschiedliche Gründe haben.

Deshalb ist es mir wichtig, nicht vorschnell jedes Verhalten auf eine einzelne psychische Ursache zu reduzieren.

Wenn körperliche, entwicklungsbezogene, kinder- und jugendpsychiatrische oder andere fachliche Fragen abgeklärt werden sollten, kann eine entsprechende Untersuchung vor oder begleitend zur therapeutischen Arbeit sinnvoll sein.

Mein Schwerpunkt liegt auf dem psychotherapeutischen Arbeiten mit innerem Erleben, emotionalen Zuständen und gelernten Reaktionsmustern.

Kinder & Jugendliche von 8–17 Jahren

Vielleicht muss dein Kind nicht noch mehr erklärt bekommen, was es anders machen soll.

Vielleicht braucht es einen Zugang, bei dem es etwas anders erleben kann.

Wenn du wissen möchtest, ob meine Arbeitsweise zu deinem Kind oder Jugendlichen passen könnte, können wir den nächsten Schritt gemeinsam klären. Kinder- und Jugendtermine biete ich von 8 bis einschließlich 17 Jahren an. Für diese Altersgruppe gibt es einen eigenen reduzierten Kinder-/Jugendtarif.

Ob und wie eine Behandlung sinnvoll durchgeführt werden kann, hängt von Alter, Anliegen, Entwicklung und individueller Situation ab. Therapeutische Verläufe und Ergebnisse können nicht garantiert werden.