Ich weiß, wie es ist, wenn der Kopf versteht. Und dein Inneres trotzdem Alarm schlägt.
Bevor Hypnose mein Beruf wurde, war da eine sehr persönliche Frage: Warum reagiert ein Mensch weiter, obwohl er längst weiß, dass eigentlich keine Gefahr besteht?
Ich bin Klaus Schütz, Heilpraktiker für Psychotherapie, Hypnotherapeut, Ausbilder und Dozent. Heute begleite ich Menschen in meiner Privatpraxis in Frankfurt. Der Weg dorthin begann allerdings lange vor meiner therapeutischen Arbeit.
Er begann mit einem schweren Autounfall, Angst, Panik und der Erfahrung, dass rationales Verstehen nicht automatisch bedeutet, sich innerlich auch anders zu fühlen.
Wichtig: Meine Geschichte erklärt mein Warum. Meine Qualifikation und mein beruflicher Rahmen tragen die therapeutische Arbeit.
Mein Weg zur Hypnose begann nicht mit Interesse. Er begann mit einem Autounfall.
Es gibt Erfahrungen, nach denen das Leben nicht einfach wieder dort weitergeht, wo es vorher aufgehört hat. Für mich war eine solche Erfahrung ein schwerer Autounfall als junger Erwachsener.
Anfang zwanzig geriet mein Leben durch einen schweren Autounfall plötzlich aus dem Gleichgewicht. Was körperlich begann, beschäftigte mich emotional noch sehr viel länger.
Irgendwann kamen Angstzustände und Panikattacken hinzu. Mal beim Autofahren. Mal in einem vollen Raum. Mal in Situationen, die nach außen vollkommen normal wirkten.
Ich versuchte, die Reaktionen zu kontrollieren. Ich dachte nach. Analysierte. Sprach darüber. Riss mich zusammen.
Und irgendwann entstand etwas, das viele Menschen mit Panikerfahrungen kennen: Nicht nur Angst vor einer Situation. Sondern Angst vor der nächsten Angst.
Vertrauen verlieren
Wenn du deinem eigenen Körper und deinen Reaktionen nicht mehr vollständig vertraust, kann selbst Alltägliches plötzlich Unsicherheit auslösen.
Kontrolle suchen
Je stärker du versuchst, jede Reaktion zu verhindern, desto wichtiger kann die Frage werden: „Was, wenn es wieder passiert?“
Die entscheidende Frage
Warum reagiert ein Mensch auf eine bestimmte Weise, obwohl er rational längst weiß, dass er eigentlich anders reagieren möchte?
Ich erzähle dir meine Geschichte bewusst nicht als Beweis dafür, dass ein bestimmter therapeutischer Weg bei jedem Menschen dasselbe bewirkt.
Menschen, Lebensgeschichten und psychische Prozesse sind dafür viel zu unterschiedlich. Aber mein eigener Weg hat mir etwas sehr deutlich gezeigt:
Zwischen etwas verstehen und etwas innerlich anders erleben kann ein großer Unterschied liegen.
Irgendwann wurde aus meinem eigenen Erleben echtes Interesse an inneren Prozessen.
Durch eigene therapeutische Erfahrungen begann ich, psychische, emotionale und körperliche Reaktionen anders zu betrachten.
Später kam Hypnose hinzu. Nicht als Show. Nicht als Kontrollverlust. Nicht als geheimnisvolle Abkürzung. Sondern als eine Möglichkeit, Aufmerksamkeit anders auszurichten und das innere Erleben gezielter in einen therapeutischen Prozess einzubeziehen.
Ein Gedanke, der meine Arbeit bis heute prägt
Meine Geschichte erklärt mein Warum. Meine Qualifikation gibt meiner Arbeit den fachlichen Rahmen.
Persönliche Erfahrung allein macht niemanden zum Therapeuten. Deshalb trenne ich diese beiden Ebenen bewusst. Mein eigener Weg hat mein Interesse geprägt. Ausbildung, Weiterbildungen, therapeutische Praxis und die kontinuierliche Beschäftigung mit psychischen Prozessen bilden dagegen die fachliche Grundlage meiner beruflichen Arbeit.
Der Therapeut, der bereits nach fünf Minuten angeblich genau weiß, was mit dir los ist. Ich möchte verstehen, sorgfältig einordnen, klar kommunizieren und gemeinsam mit dir prüfen, welcher Weg in deiner Situation sinnvoll ist.
Fachlicher Rahmen
Als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeite ich heilkundlich auf dem Gebiet der Psychotherapie und berücksichtige Indikation, Grenzen und gegebenenfalls notwendige Weiterverweisung.
Mensch vor Methode
Nicht jeder Mensch braucht dasselbe. Deshalb passe ich den therapeutischen Prozess an dein Anliegen, deine Reaktionen und das an, was sich tatsächlich zeigt.
Klarheit statt Mystik
Hypnose darf faszinierend sein. Sie muss deshalb nicht geheimnisvoll gemacht werden. Ich möchte dir erklären können, was wir tun und warum wir es tun.
Nicht für jedes Problem die nächste Technik. Sondern verstehen, was im Prozess gerade passiert.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Hypnose, Anteiltherapie und verschiedenen therapeutischen Ansätzen.
Daraus hat sich meine zustandsbasierte Hypnosetherapie entwickelt. Die einzelnen Methoden stehen dabei nicht einfach nebeneinander. Sie werden innerhalb eines gemeinsamen Prozessrahmens miteinander verbunden.
Hypnose & Trance
Fokussierte Aufmerksamkeit, hypnotische Sprache und Trance bilden einen Rahmen, in dem innere Reaktionen differenzierter wahrgenommen werden können.
Regression
Frühere, subjektiv bedeutsame Erfahrungen können in den Prozess einbezogen werden. In Hypnose auftauchende Erinnerungen werden dabei nicht automatisch als objektive Tatsachen verstanden.
Inneres Kind
Frühere emotionale Zustände, Bedürfnisse und innere Erfahrungen können aus der heutigen Perspektive anders wahrgenommen und bearbeitet werden.
Anteiltherapie
Widersprüchliche Impulse, innere Konflikte und mögliche Schutzreaktionen werden nicht einfach bekämpft, sondern als Teil der inneren Dynamik betrachtet.
Vergebungsarbeit & Integration
Wenn es für dich und den Prozess passend ist, kann Vergebung als freiwilliger innerer Prozess Teil der therapeutischen Arbeit sein.
Persönliche Erfahrung schafft Nähe. Therapeutische Arbeit braucht trotzdem Ausbildung, Fachlichkeit und Verantwortung.
Beides gehört für mich zusammen. Du sollst wissen, welcher Mensch dir gegenübersitzt. Aber genauso, auf welcher fachlichen Grundlage ich arbeite.
Fachliche Qualifikationen
Wer anderen etwas vermittelt, muss mehr können, als eine Technik vorzuführen.
Neben meiner Praxisarbeit bin ich auch als Dozent tätig. Ich unterrichte im Bereich Hypnose und vermittle außerdem Inhalte für angehende Heilpraktiker für Psychotherapie.
Das Unterrichten prägt auch meine Arbeit in der Praxis: Zusammenhänge müssen nachvollziehbar bleiben. Fragen dürfen gestellt werden. Und wenn ich dir etwas nicht vernünftig erklären kann, hilft auch die beeindruckendste Fachsprache nicht weiter.
Nicht nur zeigen, was getan wird, sondern erklären, was hinter einem Vorgehen steht.
Nicht jedes Anliegen, nicht jeder Zeitpunkt und nicht jede Person braucht dieselbe Intervention.
Theorie ist wichtig. Aber sie muss im tatsächlichen Prozess Orientierung geben können.
Tief arbeiten. Klar bleiben. Menschlich begleiten.
Diese drei Sätze sind für mich keine Werbesprüche. Sie beschreiben ziemlich genau, wie ich therapeutische Arbeit verstehe.
Tief arbeiten
Ich möchte nicht automatisch bei der ersten sichtbaren Reaktion stehen bleiben. Wenn es sinnvoll ist, beziehen wir tieferliegende emotionale und innere Prozesse mit ein.
Klar bleiben
Hypnose braucht für mich keine Mystik. Du darfst wissen, was wir tun, warum wir etwas versuchen und wo fachliche oder persönliche Grenzen liegen.
Menschlich begleiten
Du bist nicht dein Symptom. Und du musst in meiner Praxis keine Rolle spielen. Wir arbeiten mit dem Menschen, der tatsächlich da ist.
Ich weiß, wie belastend es sein kann, wenn man sich selbst nicht mehr ganz versteht.
Deshalb muss bei mir niemand beweisen, wie schlimm es ihm geht.
Ich glaube nicht, dass eigene Erfahrungen automatisch bedeuten, einen anderen Menschen vollständig verstehen zu können. Deine Geschichte bleibt deine Geschichte.
Aber mein eigener Weg hat etwas in meiner Haltung verändert. Ich weiß, wie unangenehm Kontrollverlust, Angst und dieses Gefühl sein können, dass Kopf und Körper scheinbar unterschiedliche Sprachen sprechen.
Vielleicht ist genau deshalb eine Sache für mich besonders wichtig geworden: Erst verstehen, was bei dir passiert. Dann entscheiden, was wir damit tun.
Die wichtigere Frage ist: Passt meine Art zu arbeiten auch zu dir?
Das müssen wir nicht auf einer Website entscheiden.
Im Vorgespräch geht es zunächst um dich: dein Anliegen, deine Vorgeschichte, deine Fragen und darum, ob meine Arbeitsweise für deine Situation überhaupt sinnvoll erscheint. Danach kannst du in Ruhe entscheiden, ob du weiterarbeiten möchtest.