AGB & Terminbedingungen
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Terminvereinbarung, Behandlung, Vergütung, Online-Termine, Terminabsagen und die Zusammenarbeit mit der Hypnosepraxis.
Klar geregelt, bevor Missverständnisse entstehen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln insbesondere die Vereinbarung und Durchführung von Terminen, die Vergütung, Online-Leistungen sowie die Bedingungen bei Absage, Verschiebung oder Nichterscheinen.
Für eine eindeutige und dokumentierbare Bearbeitung kannst du den Storno- beziehungsweise Änderungslink in deiner Terminbestätigung verwenden. Alternativ ist eine Absage per E-Mail an mail@die-hypnosepraxis.de möglich. Maßgeblich ist der rechtzeitige Zugang der Erklärung.
Anbieter und Vertragspartner
Heilpraktiker,
beschränkt auf das Gebiet
der Psychotherapie
Vilbeler Landstraße 255
60388 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon:
+49 (0) 176 57958285
E-Mail:
mail@die-hypnosepraxis.de
Website:
die-hypnosepraxis.de
Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Terminvereinbarungen und Leistungen zwischen der Hypnosepraxis und ihren Klientinnen und Klienten, soweit keine abweichende individuelle Vereinbarung getroffen wurde.
Sie gelten insbesondere für Termine, die persönlich, telefonisch, per E-Mail oder über das von der Hypnosepraxis eingesetzte Online-Buchungssystem vereinbart werden.
Sie gelten sowohl für Leistungen in den Praxisräumen als auch für solche Leistungen, die vereinbarungsgemäß online, per Videokommunikation oder telefonisch durchgeführt werden.
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
Leistungen der Hypnosepraxis
Die Hypnosepraxis bietet psychotherapeutische Leistungen im Rahmen der beruflichen Befugnis als Heilpraktiker, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, sowie ergänzende Beratungsleistungen an.
Zum Angebot können insbesondere Vorgespräche, Hypnosetherapie, psychotherapeutische Begleitung, Leistungen für Kinder und Jugendliche sowie psychologische Kurzberatung gehören.
Art, Umfang, Zielsetzung und konkreter Ablauf richten sich nach der gebuchten Leistung, dem individuellen Anliegen und der fachlichen Einschätzung.
Zustandekommen einer Terminvereinbarung
Die Buchung oder sonstige Vereinbarung eines konkreten Termins stellt eine verbindliche Reservierung des vereinbarten Zeitraums dar.
Bei einer Online-Buchung kommt die Terminvereinbarung mit der entsprechenden Buchungsbestätigung zustande, soweit im Buchungsvorgang nichts Abweichendes angegeben wird.
Die für die jeweilige Buchung geltenden Preise und Bedingungen werden im Zusammenhang mit der Terminvereinbarung bekannt gegeben.
Individuelle Absprachen zwischen der Hypnosepraxis und der Klientin oder dem Klienten haben Vorrang.
Preise, Vergütung und Kostenerstattung
Es gelten die zum Zeitpunkt der jeweiligen Terminvereinbarung angegebenen beziehungsweise individuell vereinbarten Honorare.
Die Leistungen werden grundsätzlich als Selbstzahlerleistungen erbracht, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Bei einem Praxistermin kann das Honorar entsprechend der für die Praxis angebotenen Zahlungsarten beglichen werden. Bei Online-Leistungen erfolgt die Zahlung nach den für den jeweiligen Termin mitgeteilten Zahlungsbedingungen, insbesondere per Rechnung beziehungsweise Überweisung.
Ob eine private Krankenversicherung, Zusatzversicherung, Beihilfestelle oder ein sonstiger Kostenträger Kosten übernimmt, ist von der Klientin oder dem Klienten selbst mit dem jeweiligen Kostenträger zu klären.
Eine ausbleibende, teilweise oder gekürzte Erstattung durch einen Kostenträger lässt die Zahlungspflicht gegenüber der Hypnosepraxis grundsätzlich unberührt.
Individuelle Terminreservierung
Die Hypnosepraxis arbeitet mit individuell vergebenen Terminen. Für einen vereinbarten Termin wird der entsprechende Zeitraum für die betreffende Person reserviert.
Während dieses Zeitraums können grundsätzlich keine anderen Termine für dieselbe Behandlungszeit vergeben werden.
Dies gilt sowohl für Präsenztermine als auch für vereinbarte Online- oder Telefontermine.
Absage oder Verschiebung eines einzelnen Termins
Eine Absage oder Verschiebung kann grundsätzlich kostenfrei erfolgen.
Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann ein Ausfallhonorar entstehen, wenn der reservierte Zeitraum nicht anderweitig vergeben werden kann und tatsächlich ein Vergütungsausfall entsteht.
Auch in diesem Fall kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein Ausfallhonorar entstehen.
7.1 Berechnung der Frist
Die 48-Stunden-Frist wird in tatsächlichen Stunden berechnet.
Beispiel: Ein Termin am Freitag um 15:00 Uhr kann bis spätestens Mittwoch um 15:00 Uhr kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.
Wochenenden und Feiertage werden bei der Berechnung grundsätzlich mitgezählt.
7.2 Wie kann abgesagt werden?
Am einfachsten erfolgt die Absage oder Verschiebung über den entsprechenden Link in der Terminbestätigung des Buchungssystems.
Alternativ kann die Absage in Textform per E-Mail an mail@die-hypnosepraxis.de erfolgen.
Maßgeblich für die Einhaltung der Frist ist der Zeitpunkt, zu dem die Absage der Hypnosepraxis zugeht beziehungsweise im Buchungssystem registriert wird.
Ausfallhonorar bei kurzfristiger Absage, Verschiebung oder Nichterscheinen
Wird ein individuell reservierter Termin weniger als 48 Stunden vor Terminbeginn abgesagt oder verschoben oder ohne vorherige Absage nicht wahrgenommen, kann die Hypnosepraxis nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen Ersatz des tatsächlich entstandenen Vergütungsausfalls verlangen.
Dieser kann bis zur Höhe des für den betreffenden Termin vereinbarten Honorars reichen, soweit der reservierte Zeitraum kurzfristig nicht anderweitig vergeben werden konnte und ein entsprechender Vergütungsausfall entstanden ist.
Ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen aus einer tatsächlichen anderweitigen Vergabe des reservierten Zeitraums werden berücksichtigt.
Kann der Zeitraum vollständig anderweitig vergeben werden und entsteht dadurch kein Vergütungsausfall, wird für den ursprünglich gebuchten Termin kein Ausfallhonorar berechnet.
Der Klientin oder dem Klienten bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass überhaupt kein oder ein wesentlich geringerer Vergütungsausfall entstanden ist.
Terminabsage und Beendigung der Behandlung sind nicht dasselbe.
Die Regelungen zum Ausfallhonorar betreffen einen bereits individuell reservierten Termin.
Zwingende gesetzliche Kündigungs-, Beendigungs- und sonstige Rechte der Klientin oder des Klienten bleiben unberührt.
Online- und Telefontermine
Soweit die jeweilige Leistung online oder telefonisch angeboten wird, gelten hinsichtlich Terminreservierung, Absage, Verschiebung und eines möglichen Ausfallhonorars grundsätzlich dieselben Regeln wie für einen Präsenztermin.
Technische Störungen
Kann ein Online-Termin aufgrund einer von der Hypnosepraxis zu vertretenden technischen Störung nicht durchgeführt werden, besteht für die nicht erbrachte Leistung kein Honoraranspruch.
Bei technischen Problemen auf Seiten der Klientin oder des Klienten wird zunächst geprüft, ob der Termin auf zumutbare Weise fortgesetzt werden kann, beispielsweise – soweit für die gebuchte Leistung fachlich geeignet – telefonisch.
Ist eine Durchführung nicht möglich, richtet sich eine mögliche Vergütung nach den Umständen des Einzelfalls und den gesetzlichen Voraussetzungen.
Verspätungen
Bei verspätetem Erscheinen beziehungsweise verspäteter Teilnahme besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Verlängerung des vereinbarten Termins.
Die Sitzung endet grundsätzlich zum ursprünglich vereinbarten Zeitpunkt, wenn eine Verlängerung organisatorisch nicht möglich ist.
Das vereinbarte Honorar bleibt grundsätzlich unverändert, soweit die Verkürzung aus dem Verantwortungsbereich der Klientin oder des Klienten stammt.
Absage eines Termins durch die Hypnosepraxis
Sollte ein Termin aus wichtigen Gründen seitens der Hypnosepraxis nicht durchgeführt werden können, wird die Klientin oder der Klient nach Möglichkeit so früh wie möglich informiert.
Für einen von der Hypnosepraxis abgesagten und nicht durchgeführten Termin wird kein Honorar für die nicht erbrachte Leistung berechnet.
Soweit gewünscht und organisatorisch möglich, kann ein Ersatztermin angeboten werden. Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Mitwirkung der Klientin oder des Klienten
Eine therapeutische Zusammenarbeit benötigt eine möglichst offene und vertrauensvolle Kommunikation.
Informationen, die für eine sichere und fachgerechte Behandlung von Bedeutung sein können, sollten vollständig und wahrheitsgemäß mitgeteilt werden.
Dazu können insbesondere relevante gesundheitliche Beschwerden, laufende medizinische oder psychotherapeutische Behandlungen, Medikamente oder andere für die konkrete Behandlung bedeutsame Umstände gehören.
Fragen, Unsicherheiten, Veränderungen und Grenzen dürfen während der Behandlung jederzeit angesprochen werden.
Grenzen der Behandlung
Die angebotenen Leistungen ersetzen keine medizinisch notwendige Diagnostik oder Behandlung durch eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere hierfür zuständige Einrichtung.
Bestehen Beschwerden oder Situationen, die einer ärztlichen, psychiatrischen oder anderweitigen spezialisierten Abklärung beziehungsweise Behandlung bedürfen, kann eine entsprechende weiterführende Abklärung empfohlen werden.
Die Hypnosepraxis ist nicht auf die Versorgung akuter medizinischer oder psychiatrischer Notfälle ausgerichtet.
Kein Heil- oder Erfolgsversprechen
Es wird kein bestimmter Behandlungserfolg und keine Heilung versprochen oder garantiert.
Psychotherapeutische Verfahren und Hypnose können von Menschen unterschiedlich erlebt werden. Verlauf, Dauer und Ergebnis hängen von zahlreichen individuellen Faktoren ab.
Auch eine bestimmte Anzahl notwendiger Sitzungen kann nicht pauschal im Voraus zugesichert werden.
Vertraulichkeit und Datenschutz
Persönliche, gesundheitliche und behandlungsbezogene Informationen werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben verarbeitet beziehungsweise weitergegeben.
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten findest du in der Datenschutzerklärung der Hypnosepraxis .
Online-Sitzungen werden grundsätzlich nicht aufgezeichnet.
Eine Aufzeichnung erfolgt nur, wenn dies im konkreten Einzelfall zuvor ausdrücklich vereinbart wurde und die hierfür erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen und Einwilligungen vorliegen.
Haftung
Die Haftung der Hypnosepraxis richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
Gesetzliche Ansprüche der Klientinnen und Klienten werden durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ausgeschlossen oder eingeschränkt, soweit ein solcher Ausschluss beziehungsweise eine Einschränkung gesetzlich nicht zulässig ist.
Änderungen dieser Bedingungen
Für eine konkrete Terminvereinbarung gelten grundsätzlich die Bedingungen, die zum Zeitpunkt der jeweiligen Vereinbarung wirksam einbezogen wurden.
Spätere Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen wirken nicht automatisch rückwirkend auf bereits geschlossene Vereinbarungen.
Zwingende gesetzliche Änderungen und individuell vereinbarte Änderungen bleiben hiervon unberührt.
Verbraucherstreitbeilegung
Die Hypnosepraxis ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Regelungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen grundsätzlich unberührt, soweit gesetzlich nichts anderes folgt.
An die Stelle einer unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Allgemeine Geschäftsbedingungen und Terminbedingungen der Hypnosepraxis · Klaus Schütz · Frankfurt am Main