Du musst vor Hypnose nichts können. Du darfst erst einmal verstehen, was dich erwartet.
Gute therapeutische Arbeit beginnt für mich nicht mit einer Technik. Sondern mit Orientierung, einem klaren Rahmen und dem Gefühl: Ich weiß, worauf ich mich einlasse.
Deshalb starten wir nicht einfach mit „Augen zu und los“. Vor einer eigentlichen Hypnosetherapie steht zunächst das Vorgespräch. Wir schauen auf dein Anliegen, deine Vorgeschichte, deine Erwartungen und darauf, ob meine Arbeitsweise für deine Situation sinnvoll erscheint.
Bevor wir therapeutisch arbeiten, möchte ich wissen, wer vor mir sitzt.
Das Vorgespräch ist keine Hypnosesitzung. Es ist ein eigener Termin, in dem wir uns Zeit nehmen, dein Anliegen einzuordnen.
Du erzählst, was dich beschäftigt. Ich stelle Fragen, erkläre dir meine Arbeitsweise und wir schauen gemeinsam, ob und wie ein weiterer therapeutischer Weg aussehen könnte.
Dein Anliegen
Was beschäftigt dich? Seit wann? Wie zeigt es sich? Und was möchtest du für dich verändern?
Deine Vorgeschichte
Wir schauen auf relevante medizinische, psychische und persönliche Informationen, soweit sie für die Behandlung wichtig sind.
Meine Einschätzung
Ich erkläre dir, wie ich dein Anliegen therapeutisch einordne und ob Hypnosetherapie aus meiner Sicht grundsätzlich passend sein kann.
Deine Fragen
Du darfst alles fragen, was du vor einer Behandlung wissen möchtest: Ablauf, Hypnose, Unsicherheiten, Grenzen oder meine Arbeitsweise.
Danach entscheidest du
Wenn der Rahmen für uns beide passt, kann anschließend ein Termin für die eigentliche Hypnosetherapie vereinbart werden. Ohne Verkaufsdruck.
Du musst dich nicht auf Hypnose „vorbereiten“.
Kein Meditieren. Kein besonderes Mindset. Kein Versuch, möglichst entspannt zu sein. Du darfst einfach so kommen, wie du gerade bist.
Beobachten statt analysieren
Wenn dir vor dem Termin etwas auffällt, darfst du es gern wahrnehmen: Situationen, Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen. Du musst daraus noch keine Erklärung machen.
Fragen notieren
Wenn du etwas wissen möchtest, schreib es dir ruhig auf. Vor einer Hypnose soll niemand das Gefühl haben, wichtige Fragen nicht stellen zu dürfen.
Normal in den Termin kommen
Du brauchst keine besonderen Rituale. Komm möglichst ohne Zeitdruck und so, dass du dich auf das Gespräch beziehungsweise die Sitzung konzentrieren kannst.
Eine Sitzung ist kein vorgefertigtes Skript, das ich einfach mit dir abspiele.
Es gibt einen klaren Rahmen. Was innerhalb dieses Rahmens geschieht, orientiert sich jedoch an deinem Anliegen, deinen Reaktionen und daran, was sich im Prozess zeigt.
Ankommen
Wir klären kurz, wie es dir geht, ob sich seit dem letzten Gespräch etwas verändert hat und was heute wichtig ist.
Hypnose aufbauen
Deine Aufmerksamkeit wird Schritt für Schritt fokussiert. Dabei gibt es keinen Zwang zu einem bestimmten „Trancegefühl“.
Prozessarbeit
Je nach Anliegen können Hypnose, Regression, Innere-Kind-Arbeit, Anteiltherapie oder andere Elemente meiner Arbeitsweise einbezogen werden.
Integration
Wir beenden die Hypnose klar und besprechen anschließend, was du erlebt hast und welche nächsten Schritte sinnvoll erscheinen.
Hypnose bedeutet nicht, dass du plötzlich „weg“ bist.
Hypnose lässt sich vereinfacht als Zustand fokussierter Aufmerksamkeit beschreiben, in dem innere Wahrnehmung, Vorstellungen und Suggestionen stärker in den Mittelpunkt rücken können.
Menschen erleben Trance unterschiedlich. Manche empfinden deutliche Entspannung, andere konzentrierte Ruhe, körperliche Veränderungen oder eine besonders intensive innere Wahrnehmung.
Du musst dabei nicht schlafen. Und es ist auch kein Qualitätsmerkmal, möglichst „tief weg“ zu sein. Entscheidend ist, dass ein sinnvoller therapeutischer Prozess entstehen kann.
Was viele Menschen vor der ersten Hypnose beschäftigt
Unsicherheit vor etwas Neuem ist völlig normal. Deshalb beantworte ich die wichtigsten Fragen lieber vorher, als dass du mit ihnen in die Sitzung gehst.
Bin ich während der Hypnose noch ansprechbar?
Verliere ich die Kontrolle?
Was ist, wenn ich mich nicht entspannen kann?
Kann ich bei Hypnose etwas falsch machen?
Was ist, wenn mir in der Sitzung Erinnerungen kommen?
Muss ich nach dem Vorgespräch eine Hypnosetherapie buchen?
So viele Sitzungen wie nötig. Und nicht mehr, nur weil irgendein Standardpaket es vorsieht.
Das kann ich dir seriös nicht vorher versprechen.
Menschen unterscheiden sich. Themen unterscheiden sich. Vorgeschichten, Belastungen, Ressourcen und Reaktionen unterscheiden sich. Deshalb nenne ich keine feste Anzahl von Sitzungen, die angeblich für jeden gilt.
Mein Ziel ist eine nachvollziehbare, fokussierte Therapie, bei der wir regelmäßig schauen, ob die Arbeit für dich sinnvoll vorangeht.
Wenn ich den Eindruck habe, dass ein anderer Ansatz, eine andere Fachrichtung oder zusätzliche Unterstützung sinnvoller wäre, spreche ich das offen an.
Alles, was du organisatorisch vorher wissen solltest.
Termin vereinbaren
Verfügbare Termine kannst du direkt über das Terminbuchungssystem der Praxis auswählen. Dort siehst du, welche Zeiten aktuell buchbar sind.
Praxis in Frankfurt
Die Präsenztermine finden statt in:
Vilbeler Landstraße 255
60388 Frankfurt am Main
Noch eine Frage?
Wenn vor deinem Termin noch etwas unklar ist, kannst du mich kontaktieren. Lieber eine Frage vorher klären, als mit unnötiger Unsicherheit in den Termin kommen.
Terminabsage
Bitte sage einen Termin so früh wie möglich ab, wenn du ihn nicht wahrnehmen kannst. Die jeweils geltenden Regelungen zu Absagen und Ausfallhonoraren findest du in den Praxisbedingungen beziehungsweise bei der Terminbuchung.
Was du mitbringen musst
Du musst noch nicht wissen, wie Veränderung funktionieren soll.
Dafür musst du nicht schon mit einer Lösung in meine Praxis kommen.
Der erste Termin ist dafür da, dein Anliegen kennenzulernen, Zusammenhänge einzuordnen, Fragen zu beantworten und gemeinsam zu schauen, welcher nächste Schritt für dich sinnvoll sein könnte.